April 13, 2020

Interaktiv arbeiten trotz schwieriger Zeiten

geschrieben von
Maximilian Schwarzkopf
Zusammenfassung: In schwierigen Zeiten ist das Glas oftmals halb leer, anstatt halb voll. Das kommt daher, dass wir mit ungewohnten Herausforderungen konfrontiert werden. Ein interaktiver Workshop mit den Betroffenen kann hierbei die Sicht auf die Herausforderungen schnell umkehren und das Glas wieder halb voll erscheinen lassen. Der folgende Erfahrungsbericht zeigt, wie ein interaktiver Workshop aussieht - ebenfalls als virtueller Workshop durchführbar.

Mein Name ist Maximilian Schwarzkopf. Neben meiner Tätigkeit als Agile Coach und Scrum Master, begleite ich als Moderator Workshops bei Redville.

Innehalten, reflektieren, austauschen und vor allem neue Perspektiven einnehmen. Dies sind grobumrissen die Ziele, unseres auf die Kunden abgestimmten Workshops. 

In meinem kurzen Erfahrungsbericht, möchte ich ihnen einen kleinen Einblick in unser Vorgehen geben.

Einer meiner Kollegen führte vor dem Workshop ein kurzes Gespräch, mit einem der Teilnehmer. Dabei erfuhr er durch gezielte Fragen, dass das mittelständische Unternehmen, bezüglich Marketing und Vertrieb gut aufgestellt war. Auf die Frage, wie es  um die Beziehung zu ihren Kunden steht, bekam er jedoch keine klare Aussage. Mittels konkreterem Nachfragen, stellte sich in Bezug auf die Kontaktaufnahme zu ehemaligen Kunden, größere Versäumnisse in der Vergangenheit heraus.

Im Nachgang besprachen wir uns im Team, zu den Angaben des Kunden und beschlossen, unseren einstündigen Workshop in Richtung, Kundenbeziehung auszurichten. 

Zu unserem Workshop luden wir um die vier Teilnehmer des Unternehmens ein. (Zwei  weitere Experten unseres Teams ergänzten). Nach einer kurzen Kennenlernrunde, so wie einer mentalen Auflockerungsübung, die „Tee für die Queen“ heißt, stiegen wir tiefer in die Thematik ein. Wir ließen uns erläutern, wie Kundendaten erhoben und wie diese im Unternehmen weiterverarbeitet werden. Da der Workshop, schon während der Corona Krise stattfand und somit virtuell durchgeführt wurde, ware ich als Moderator vor besondere Herausforderungen gestellt. Für die Generierung der verschiedenen Perspektiven der Teilnehmer nutzte ich ein Post It Tool, welches für Retrospektiven in der Agilen Softwareentwicklung verwendet wird. (https://retrotool.io/) Dabei hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit, seine eigenen Post It’s digital zu beschreiben und der Gruppe anschließend vorzustellen. 

Wir kombinieren diese interaktiven Online-Werkzeuge mit Microsoft Teams oder Zoom, um ein perfektes Nutzerlebnis zu gewährleisten.

Es wurden Fragen wie, „Wer ist Ihr Kunde?“ oder „Wie denken Ihre Kunden über Sie?“ beantwortet, die gewisse Schwachpunkte klarer verdeutlichten. 

Anschließend bewerteten die Teilnehmer die Statements nach ihrer Wichtigkeit, wir fasten Post It´s zusammen und priorisierten sie. Nun ging ich zu einem weiteren iterativen Tool über. Die am besten bewertesten Ideen wurden von allen Teilnehmern nochmals weiterentwickelt und verfeinert. So konnten die Ideen gemischt und kombiniert werden. Diese, aus dem Design Thinking stammende Methode, ist sehr effektiv und hat zusätzlich den Effekt, der Gruppe das Gefühl zu verdeutlichen, gemeinsam etwas neues zu erschaffen. 

Aus alldem ergaben sich Handlungsempfehlungen, die ich nach dem Workshop abermals zusammenfasste. 

Über den Workshop hinaus, konnten wir das Mittelständische Unternehmen als Kunden gewinnen und das Microsoft Dynamics CRM erheblich weiterentwickeln. Das Kundenbeziehungsmanagment des Kunden, konnte durch die erarbeiteten Neuerung erheblich verbessert werden. 

Konnten wir alle Ihre Fragen beantworten? Wenn nicht, lassen Sie es uns wissen und melden sie sich gern bei uns. Wir freuen uns auf sie, Ihre Geschichte zu hören und Sie unterstützen zu können. 

RED

VILLE